Motivation
Aufgrund meiner sichtbaren Behinderung fragen Kinder – zum Beispiel beim Einkaufen – oft ihre Eltern, warum ich keine Hände habe. Im Sommer kommt zusätzlich meine Beinprothese hinzu. Manche Eltern sind offen und lassen die Kinder direkt fragen, die meisten fordern sie jedoch zum Schweigen auf. Die Neugier von Kindern ist gesund und sollte ernst genommen werden.

Umsetzung Spiel
Aus den oben beschriebenen Erfahrungen entstand die Idee für ein Entscheidungsspiel zum Thema „Sport und Inklusion“, das Vorurteile abbauen und Kinder zu Expert:innen für Inklusion machen soll.
Dabei werden verschiedene Sportarten vorgestellt, verbunden mit der Frage, ob die Lerngruppe mir diese Sportart als Mensch ohne Hände und mir nur einem Bein zutraut oder nicht. Die Teilnehmenden positionieren sich dazu im Raum – je nach Einschätzung auf der linken oder rechten Seite.
Das Spiel richtet sich nicht nur an Kinder, sondern auch an alle, die im Bildungsbereich tätig sind.
Ein kurzes Feedback hilft mir, das Spiel weiter zu verbessern.
