Problem
Als Mensch ohne Hände sowie als Beinprothesenträger bin ich insbesondere bei schlechtem Wetter auf das Auto angewiesen. In den letzten Jahren kommt es jedoch häufiger vor, das Schranken mir den Weg zu öffentlichen Einrichtungen wie Schwimmbäder, Mensen, Ärzte, Krankenhäuser oder andere Pflegeinrichtungen versperren. Mehr zu diese Problematik finden Sie auch in der Unterrubrik „Behindertenparkplätze“ oder in meiner Kolumne mit dem Titel „xxx“ vom

Mein Lösungsvorschlag
Eine mögliche Lösung besteht in der Nutzung von Kennzeichenerkennung, RFID- bzw. NFC-Transpondern oder QR-Codes. Damit könnten Schrankenanlagen theoretisch automatisch geöffnet werden, sodass Menschen mit Behinderungen diese ohne externe Hilfe passieren können – vorausgesetzt, die Systeme sind technisch entsprechend ausgestattet. Hier ist auch der Gesetzgeber gefordert, den Datenschutz zu gewährleisten und zugleich praxistaugliche Lösungen im Sinne der Inklusion zu ermöglichen.
Langfristig braucht es hierfür ein europäisches Forschungsprojekt, um einheitliche Standards, feste Normen sowie eine zentrale Datenbank zu entwickeln. Über diese könnten Behörden digitale Parkausweise verwalten und gezielt an berechtigte Personen ausgeben.
