Kurzportrait
Mein Name ist Ludwig Lübbers (56). Ich unterrichte die Fächer Mathematik und Sozialwissenschaften an einem Gymnasium im westfälischen Münster.
Als Mensch, der ohne Hände und mit nur einem Bein geboren wurde, setze ich mich nicht nur persönlich als Betroffener, sondern auch als Sozialwissenschaftler sowie als Lokalpolitiker mit einer politischer Perspektive intensiv mit dem Thema Inklusion auseinander.
Eine Leukämieerkrankung im Jahr 2015 bedeutete für mich noch einmal eine Zeitenwende. Diese kritischen Lebenserfahrungen beflügelten mich letztendlich noch umso mehr, meine Ziele und Ideen im Leben zu verwirklichen. Es war Lernprozess, auch aus Rückschlägen etwas Positives für die Zukunft zu ziehen.
Mit einer großen Neugier und großem Engagement entwickle ich innovative technologische Lösungen für meine alltägliche Herausforderungen.
Dank meines patentierten Stützradsystems sowie weiterer Erfindungen aus dem 3D-Druckverfahren bin ich in der Lage, Pedelec zu fahren und zu tauchen. Im Folgenden Button können sie darüber noch mehr erfahren.

Aus persönlicher Betroffenheit erwächst politisches Engagement
Donald Trump war unter anderem ein Wendepunkt für mich, mich öffentlich und politisch stärker für die Belange von Menschen mit Behinderungen einzusetzen. Seine herabsetzende und diskriminierende Haltung gegenüber dieser Menschengruppe hat mich tief getroffen und meine sozialwissenschaftliche Arbeit infrage gestellt.
Solche Formen der Ausgrenzung und Entwertung erinnern an die Verbrechen des nationalsozialistischen Regimes, in dem Millionen von Menschen systematisch verfolgt und ermordet wurden, weil sie als „anders“ galten und nicht einer ideologisch definierten Norm entsprachen.

Barrierewächter
Auch in meinem Alltag stoße ich immer wieder auf Barrieren, die meine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erschweren. Als Autofahrer und Träger einer Beinprothese bin ich auf Behindertenparkplätze in unmittelbarer Nähe zu Arztpraxen, Mensen sowie öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen angewiesen.
Diese fehlen jedoch häufig oder sind durch bauliche Maßnahmen wie Schranken faktisch nicht zugänglich. Hier zeigt sich, dass Barrierefreiheit noch immer nicht konsequent mitgedacht und umgesetzt wird.
Daher habe ich auf dieser Plattform den „Barrierewächter“ initiiert, um Probleme bei Behindertenparkplätzen, Gebäuden und im öffentlichen Nahverkehr im Stadtgebiet sichtbar zu machen und melden zu können.

Mitwirkung als politischer Mandatsträger
Seit über fünf Jahren bin ich Mitglied der Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen der Stadt Münster (KIB). Als gewählter stellvertretender Sprecher der Arbeitsgemeinschaft 5 (Stadtplanung und Verkehr) nehme ich eine politische Mandatsfunktion wahr.
Im Mittelpunkt meiner Tätigkeit stehen die Stärkung der politischen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen sowie ihre verbindliche Einbindung in kommunale Entscheidungsprozesse. Darüber hinaus setze ich mich für die Entwicklung und Implementierung rechtsverbindlicher Strukturen zur Sicherstellung der Barrierefreiheit im Stadtgebiet ein (z. B. im Bereich der Behindertenparkplätze). Im Menü Politik erfahren Sie mehr über aktuelle Themen und Problemstellungen, welche mich derzeit bewegen.

Hobbies und Freizeit
In meiner jugendlichen Sturm-und-Drang-Zeit gab es sportlich betrachtet kaum Grenzen. Sportarten wie Fußball, Volleyball, Basketball, Tischtennis, Skilanglauf und Fahrradfahren prägten meinen Alltag.
Eine Knieverletzung im Jahr 1993 zwang mich jedoch zum Umdenken. Da ein dynamisches Arbeiten mit dem Knie nicht mehr möglich war, begann ich mit dem Tauchen und Segeln. Heute halte ich mich durch regelmäßiges Fahrradfahren und Schwimmen fit. Im Sommer gehe ich dafür häufig ins Freibad, um mit einer Schwimmflosse am Bein meine Bahnen zu ziehen – ein wichtiger und notwendiger Zeitaufwand, um meine Autonomie so weit wie möglich zu erhalten.
Darüber hinaus beschäftige ich mich gerne mit Computer-, Fahrrad- und Autotechnik, da diese Hilfsmittel meinen Alltag erleichtern. Ideengeber ist dabei häufig mein eigener Lebensalltag, mit dem ich als Mensch mit Behinderung konfrontiert bin. „Pedelec for Handicap“ ist beispielsweise eine meiner Entwicklungen, die maßgeblich zum Erhalt meiner Lebensqualität beiträgt.
Insbesondere beim Tauchen erlebe ich immer wieder, wie Inklusion erfolgreich gelebt werden kann.

Urlaub und Reiseassistenz
Im Jahr 1992 habe ich während einer Studienfahrt mit ca. 100 Studenten*innen der Universität Münster mein Herz in Sardinien verloren.
Denn es war mehr als nur ein Urlaubsort. Ich fand dort irgendwie die weibliche Seele meines Gegenübers.

Publikationen

“Hinter einem Hilfsangebot versteckt sich manchmal mehr, als Du selbst denkst.”
Ludwig Lübbers

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